Aperol Spritz richtig mischen mit ml-Angaben

Erfrischender Aperol Spritz mit Eis, Orange und Minze. Das Aperol Spritz Rezept in ml für den perfekten Sommerdrink.

Geschrieben von

Leni Wiese

Veröffentlicht am

3. Okt. 2026

Inhaltsverzeichnis

Wenn ein Aperol Spritz zu süß, zu bitter oder einfach zu wässrig schmeckt, liegt es meistens an ungenauen Mengen. Ich zeige dir die klassische Rezeptur in Millilitern, das richtige Mischverhältnis, die Zubereitung im Glas und sinnvolle Mengen für mehrere Gäste.

Die klassische Mischung gelingt mit drei klaren Mengen

  • 75 ml Prosecco bilden die prickelnde Basis.
  • 50 ml Aperol sorgen für Farbe, Süße und die typische Bitternote.
  • 25 ml Sodawasser machen den Drink leichter und runder.
  • Viel Eis kühlt den Spritz, ohne ihn unnötig zu verwässern.
  • Eine Orangenscheibe bringt Frische und gehört klassisch zur Garnitur.

Aperol-Spritz-Rezept mit ml-Angaben für ein Glas

Für einen klassischen Aperol Spritz rechne ich pro Glas mit insgesamt 150 ml Flüssigkeit. Das Verhältnis lautet 3:2:1 und bedeutet 75 ml Prosecco, 50 ml Aperol und 25 ml Sodawasser.

Zutat Menge Funktion im Drink
Prosecco 75 ml Prickelnde, trockene Basis
Aperol 50 ml Fruchtige Süße und leichte Bitterkeit
Sodawasser 25 ml Verdünnung und Frische
Eiswürfel nach Glasgröße Kühlung ohne zusätzliches Wasser
Orange 1 Scheibe Aroma und Garnitur

Ich verwende dafür ein großes Weinglas mit ungefähr 400 bis 500 ml Fassungsvermögen. Die Flüssigkeitsmenge wirkt zunächst überschaubar, aber das Eis nimmt viel Platz ein. Ein kleines Glas führt schnell dazu, dass der Drink überläuft oder sich nicht angenehm umrühren lässt.

So bereitest du den Spritz richtig zu

Fülle das Glas zuerst großzügig mit Eiswürfeln. Danach kommen 75 ml Prosecco, 50 ml Aperol und zuletzt 25 ml Sodawasser hinein. Ich gieße die Zutaten direkt ins Glas und rühre nur einmal vorsichtig mit dem Barlöffel um, damit die Kohlensäure erhalten bleibt.

  1. Ein großes Weinglas bis etwa zur Hälfte mit Eis füllen.
  2. 75 ml gut gekühlten Prosecco eingießen.
  3. 50 ml Aperol dazugeben.
  4. 25 ml Sodawasser vorsichtig auffüllen.
  5. Einmal sanft umrühren und mit einer Orangenscheibe garnieren.

Auf einen Shaker verzichte ich grundsätzlich. Durch kräftiges Schütteln würde der Prosecco schäumen und viel Kohlensäure verlieren. Auch das Sodawasser sollte möglichst kalt sein, denn kalte Zutaten halten den Drink länger frisch und spritzig.

Welche Zutaten den größten Unterschied machen

Bei diesem Cocktail ist die Rezeptur unkompliziert, deshalb fallen Qualitätsunterschiede sofort auf. Ein trockener Prosecco gleicht die Süße des Aperol besser aus als ein sehr lieblicher Schaumwein. Ich greife meist zu einem Brut oder Extra Dry, wobei Extra Dry trotz des Namens etwas weicher und fruchtiger wirken kann.

Prosecco und Aperol richtig abstimmen

Schmeckt der Spritz zu süß, hilft nicht automatisch mehr Sodawasser. Häufig ist ein zu süßer Prosecco die Ursache. Ist der Drink dagegen zu bitter, kannst du zunächst mit 10 bis 15 ml zusätzlichem Prosecco ausgleichen, ohne das Grundverhältnis komplett zu verändern.

Beim Sodawasser bevorzuge ich stark kohlensäurehaltiges Mineralwasser. Stilles Wasser macht aus dem Spritz zwar ein leichteres Mischgetränk, nimmt ihm aber genau den lebendigen Charakter, den man erwartet.

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Warum große Eiswürfel besser funktionieren

Kleine Eiswürfel kühlen schnell, schmelzen aber ebenso schnell. Große Würfel oder Eisblöcke geben weniger Wasser ab und halten den Aperitif länger stabil. Das ist besonders wichtig, wenn du langsam trinkst oder den Spritz an einem warmen Abend servierst.

Erfrischender Aperol Spritz mit Orangenscheibe, Eiswürfeln und Oliven. Das Aperol Spritz Rezept in ml ist perfekt für den Sommer.

Mengen für zwei, vier oder sechs Gläser

Für mehrere Personen kannst du die 3:2:1-Regel einfach hochrechnen. Ich messe die Zutaten trotzdem möglichst genau ab, denn schon 20 ml zu viel Aperol pro Glas verändern den Drink deutlich.

Anzahl Prosecco Aperol Sodawasser Gesamtmenge
1 Glas 75 ml 50 ml 25 ml 150 ml
2 Gläser 150 ml 100 ml 50 ml 300 ml
4 Gläser 300 ml 200 ml 100 ml 600 ml
6 Gläser 450 ml 300 ml 150 ml 900 ml

Für eine kleine Runde kannst du die Zutaten vorab abmessen, aber ich würde den Cocktail nicht lange in einer großen Karaffe stehen lassen. Prosecco und Sodawasser verlieren dort schnell ihre Kohlensäure. Besser ist es, jedes Glas einzeln mit Eis aufzubauen und erst kurz vor dem Servieren zu mischen.

Typische Fehler beim Abmessen und Mixen

  • Zu viel Aperol: Der Drink wird schwer, süß und bitter. 50 ml reichen für die klassische Balance.
  • Zu wenig Eis: Der Cocktail bleibt lauwarm und verwässert schneller.
  • Warmer Prosecco: Die Kohlensäure wirkt schwächer und der Spritz schmeckt flacher.
  • Zu starkes Rühren: Dadurch entweicht unnötig viel Kohlensäure.
  • Unpassendes Glas: Ein kleines Glas bietet nicht genug Raum für Flüssigkeit, Eis und Garnitur.

Eine kleine Abweichung ist natürlich erlaubt. Für eine kräftigere Variante kannst du 60 ml Aperol, 90 ml Prosecco und 30 ml Soda verwenden. Das bleibt im gleichen Verhältnis, ergibt aber ein größeres Glas und wirkt durch die zusätzliche Menge nicht automatisch alkoholischer.

Die beste Faustregel für deinen nächsten Aperitif

Wenn du dir nur eine Rezeptur merken möchtest, nimm 75 ml Prosecco, 50 ml Aperol und 25 ml Soda. Entscheidend sind außerdem gut gekühlte Zutaten, reichlich Eis und ein vorsichtiges Umrühren direkt im Glas.

Ich würde zuerst immer mit dem klassischen 3:2:1-Verhältnis starten und erst danach anpassen. So erkennst du zuverlässig, ob dir mehr Frische, weniger Süße oder eine kräftigere Bitternote gefällt, ohne den Charakter des Aperol Spritz aus dem Gleichgewicht zu bringen.

Häufig gestellte Fragen

Das klassische Verhältnis ist 3:2:1: 75 ml Prosecco, 50 ml Aperol und 25 ml Sodawasser. Zusammen ergeben die Zutaten 150 ml Flüssigkeit pro Glas.

Fülle zuerst ein großes Weinglas großzügig mit Eis. Gieße anschließend 75 ml gekühlten Prosecco, 50 ml Aperol und zuletzt 25 ml Sodawasser hinein. Rühre nur einmal vorsichtig um und garniere den Drink mit einer Orangenscheibe.

Bei zu viel Süße ist oft ein sehr lieblicher Prosecco die Ursache; ein trockener Prosecco gleicht den Aperol besser aus. Bei zu starker Bitterkeit kannst du zunächst 10 bis 15 ml zusätzlichen Prosecco verwenden.

Für zwei Gläser benötigst du 150 ml Prosecco, 100 ml Aperol und 50 ml Sodawasser. Für vier Gläser sind es 300 ml Prosecco, 200 ml Aperol und 100 ml Sodawasser, für sechs Gläser 450 ml Prosecco, 300 ml Aperol und 150 ml Sodawasser.

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Leni Wiese

Leni Wiese

Mein Name ist Leni Wiese und ich habe über 11 Jahre Erfahrung in der Welt des Gins, Cocktails und der Barkultur. Meine Leidenschaft für die Mixkunst begann in einer kleinen Bar, wo ich die Magie entdeckte, die in jedem Glas steckt. Ich liebe es, die Geschichten hinter den verschiedenen Spirituosen zu erforschen und die feinen Nuancen der Geschmäcker zu verstehen. In meinen Artikeln möchte ich meinen Lesern helfen, die oft komplexen Themen rund um Gin und Cocktails zu entschlüsseln und ihnen nützliche, verständliche Informationen zu bieten. Ich schreibe über aktuelle Trends, klassische Rezepte und innovative Techniken, wobei ich stets darauf achte, meine Quellen sorgfältig zu prüfen und Informationen klar zu strukturieren. Mein Ziel ist es, sowohl Einsteigern als auch erfahrenen Barkeepern wertvolle Einblicke zu geben und sie dazu zu inspirieren, ihre eigenen Kreationen zu entwickeln. Ich freue mich darauf, meine Erkenntnisse und Erfahrungen mit euch zu teilen und gemeinsam die faszinierende Welt der Barkultur zu erkunden.

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