In 6 Monaten zum eigenen Online Shop

In 6 Monaten zum eigenen Online Shop

Erfahre, wie Vanessa und ich in sechs Monaten unseren Online Shop unter der Marke »Manukat« aufgebaut haben. Wir beschreiben dir, wie wir vorgegangen sind, welche Hilfen wir erhielten und du bekommst eine Erklärung, wieso wir mit Gin gestartet sind.

»Lass uns mit Gin starten!«

Im Dezember 2018 waren wir vier Arbeitskollegen, die zusammen die Idee besprachen sich selbstständig machen zu wollen. Wir haben stundenlang nach der Arbeit an unseren Whiteboards gestanden, Ideen gesammelt und dabei verschiedene Aspekte diskutiert.

Es stand fest, dass wir hochwertige Produkte vertreiben wollten, die umweltfreundlich und fair hergestellt werden sollten ohne dabei astronomisch teuer sein zu müssen. 

In unserem Berufsalltag wurden wir oftmals mit der Herausforderung konfrontiert, dass Firmen sich schwer taten Umweltfreundlichkeit, Wirtschaftlichkeit und Fairness entlang des Herstellungsprozesses zu vereinen. Dieser Herausforderungen wollten wir uns gerne annehmen durch eine eigene Marke.

Am Ende hatten wir den Namen Manukat, doch kein Produkt. Alles verlief sich über die Monate etwas im Sand aufgrund unserer unterschiedlichen beruflichen und privaten Situationen.

Im April 2020 waren Vanessa und ich übrig geblieben und hielten an der Idee fest Manukat umsetzen zu wollen, doch uns fehlte immer noch ein Produkt mit dem wir starten konnten. Allerdings wollten wir uns dieses Mal nicht wieder im Perfektionismus verirren und starten.

Zu diesem Zeitpunkt hatte sich einer von uns wieder eine Flasche Gin bestellt und die Enttäuschung darüber, wie der Gin verpackt und verschickt wurde, war wieder vorhanden.

Wir hatten das Gefühl, dass hier einiges besser gemacht werden könnte und fingen an uns Gedanken zu machen.

Entsprechend dem Buch »Lean Startup« von Eric Ries (unbezahlte Werbung)

https://unternehmerkanal.de/buecher-2/formalien-gruendungsprozess/the-lean-start-up/

entschlossen wir mit Gin zu starten als erstes Produkt für unseren Shop ohne alle Eventualitäten bis ins kleinste Detail direkt am Anfang zu analysieren.

Schließlich sind wir beide im Vertrieb tätig gewesen und verstehen etwas von der Paketlogistik. Das sollte doch für den Start reichen. (Wir waren so naiv!)

Wir hielten folgendes fest:

Manukat, die Marke, die Produkte von MANUfakturen umfasst, deren Produkte weitgefasst UniKATe darstellen.
Manukat, die Marke, die soziales Miteinander, Umweltfreundlichkeit und Wirtschaftlichkeit unter einen Hut bekommen und dabei den Kunden begeistern möchte, wenn er seine Produkte erhält. Das heißt, die Produkte müssen Lust auf mehr machen und dementsprechend verpackt und verschickt werden.
Hierbei möchten wir mit unseren Kunden und Partnern transparent kommunizieren.

Agentur Gin VS. Manufakturen Gin

Ohne nähere Kenntnisse vom Gin Markt zu haben (außer dem Wissen, dass Gin Getränke bereits über Jahre hinweg gehyped sind) kümmerten wir uns um die nächsten Schritte.

Schnell wurde klar, dass es in der Fachwelt eine starke Unterscheidung zwischen Agentur Gin und Manufaktur Gin gibt. Sofern du nicht weißt worin der Unterschied konkret besteht könntest du diese Beiträge aus 2018 lesen:

Kurz gesagt: 

Agentur Gin
Die Marken besitzen keine eigenen Brennereien,
sondern lassen den Gin bei Destillerien nach ihren Vorstellungen
herstellen. Dadurch zählen Marketing und 
Vertrieb zu den Hauptaufgaben der Marken.
 
Manufaktur Gin
Hier gibt es die Traditionsbrennerei, die neben Gin 
noch weitere Spirituosen brennen oder Start-Ups,
die sich eine eigene Brennerei aufbauen und 
mit ihren Kreationen den Markt aufmischen möchten.

Anhand dieser Definitionen können wir sagen, dass es sich bei unseren beiden Gin Sorten um Agentur Gins handelt, die wir in Zusammenarbeit mit der mehrfach prämierten Destillerie Maennerhobby auf den Markt gebracht haben. (Dazu später mehr)

https://www.maennerhobby.eu/?gclid=Cj0KCQiA-OeBBhDiARIsADyBcE5MMevG2bTDzzgov5uaw_U9TvxJ5XwwcdnffAnGjoFC7tkcJUSLOjcaAglVEALw_wcB

Unsere persönliche Meinung dazu ist:

Zum Glück gibt es mehrfach prämierte Destillerien, wie die von Maennerhobby, die naiven jungen Erwachsenen die Möglichkeit geben, sich mit eigenen Ideen am Markt auszuprobieren. Aufgrund der hochwertigen Botanicals, die Maennerhobby verwendet, ist die Qualität unsere Gin Sorten hervorragend und lässt keinen Unterschied zu einem Manufaktur Gin erkennen. 

Am Ende muss unserer Meinung nach ein Produkt stehen, das dem Kunden schmeckt und gefällt. Andernfalls gibt es keine Daseinsberechtigung. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Manufaktur Gin oder einen Agentur Gin handelt.

Jetzt weißt du bescheid ;-)

Unsere Schritte von April bis Oktober

Rückblickend sind wir wie folgt vorgegangen, damit wir die Fruchtbrumme und den Naturbummler in ihrer heutigen Form auf den Markt bringen konnten:

  1. Eine Brennerei finden mit der wir den Gin herstellen können
  2. Eine Flasche für den Gin aussuchen
  3. Eine Verpackungsfirma finden und ein Verpackungsdesign entwerfen
  4. Überlegen, welche Produkte zu unserem Angebot noch passen würden

Im Internet konnten wir einige Destillerien finden, die Lohnabfüllungen bzw. Private Labeling anboten. Wir haben diese telefonisch und schriftlich kontaktiert. Das ging ganz unkompliziert, da hier die Wege sehr kurz sind und Entscheidungen schnell getroffen werden können. #keinekonzernemitlangenwegen

Die Brennerei von Maennerhobby hat uns zu der Zeit am besten gefallen, da sie schnell und kompetent war in der Kommunikation, Beratung und Testphase. Das hat uns sehr gut gefallen, da wir im Oktober starten wollten.

Über Maennerhobby sind wir an verschiedene Flaschenhersteller gekommen, die sich unter anderem auf Spirituosen spezialisiert haben. 

Nach der Beurteilung verschiedener Flaschentypen und Absprache mit Martin (Chef von Maennerhobby) welche Flaschen auch für seine Prozesse problemlos geeignet sind, haben wir uns für Vetroelite entschieden.

Vetroelite bietet tolle Flaschen und wir hatten eine super kompetente Ansprechpartnerin, die uns sehr gut beraten konnte in dieser frühen Phase unserer Shop-Gründungsphase.

Thema: Finden einer Verpackungsfirma

Hier haben wir es einfach und unkompliziert gehalten. Über drei Ecken wurde uns Printmedien Biewald wärmstens empfohlen.

Uns wurde nicht zu viel versprochen. 

Lediglich mit ein paar Basisinfos ausgestattet nahm sich das Team um Chefin Simone Biewald vier Stunden Zeit für ein erstes Beratungs-/Kennlerngespräch. Das Treffen war absolut klasse und am Ende stand unsere Geschenkbox. Ursprünglich gedacht und designed als Versand- und Produktverpackung mussten wir später feststellend, dass die Box als Versandverpackung nicht geeignet war, da die Anfälligkeiten für Schmutz und Beschädigungen zu hoch waren.

Jetzt hatten wir den Gin, die Flaschen und eine überragende Verpackung. Es fehlte noch eine Kleinigkeit in unseren Augen, die das gesamte Paket abrunden würde. 

Als »Opfer« von Instagram Anzeigen stießen wir auf Pacific Straws, die Glastrinkhalme für den Gastro-Bereich vertrieben. Junges Unternehmen, gegründet von jungen Studenten, die die Welt auch etwas besser machen möchten. Es passte gut zusammen, daher ergänzten wir zwei Glastrinkhalme zu jeder Box und fertig war unser erstes Produkt für den Shop.

 

*Wichtige Anmerkung:

Neben all den ganzen Schritten zum Produkt mussten wir uns Gedanken über Schrift, Farben, Logo etc. machen. Kurzum: Alles was zum Thema Design rund um eine Marke gehört. Hier hatten wir in Person von Stephie eine unfassbare Unterstützung, da Vanessa und ich dies sonst niemals so professionell hinbekommen hätten.

Der Teil hierzu ist so umfangreich, dass es ein eigener Blog Beitrag werden kann. 

Schreibe in den Comments, ob wir hierzu mehr schreiben sollen für dich!

Die Erstellung unseres Online Shops

Jetzt hatten wir unser Produkt und mussten überlegen, wie wir es online vertreiben konnten. Wir brauchten einen Online Shop.Klar. Hatten wir aber noch nicht gemacht.

Was brauchten wir grob für die Erstellung unseres Shops?

  • Bilder
  • Texte
  • Einen Online Shop Anbieter (hier kannten wir einige Anbieter. Shopify sprach uns am ehesten an (keine Werbung))
  • Einen Paketdienstleister (als Ex UPS Mitarbeiter war der Punkt für uns schnell erledigt vorerst)

Je mehr wir uns mit dem Thema auseinandersetzten und mit Freunden und Bekannten darüber sprachen, desto mehr ergab sich, dass einige ihre Hilfe anboten, weil sie die Idee hinter Manukat klasse fanden und immer noch finden.

Höre dazu unser Interview bei Gründerleben

https://manukat-shop.de/blogs/blog/manukat-beim-podcast-von-grunderleben

So ergab es sich, dass wir für fragen zu Shopify viel mit unserer Freundin Iris gesprochen haben, die uns immer mit Rat und Tat zur Seite stand. 

Bei den Bildern kam für uns »the one and only« Markus Raich ins Spiel und hat uns in unserer ersten Shop-Variante mit tollen Freisteller- und Stimmungsbildern versorgt.

(Nach vier Monaten half Markus uns bereits wieder aus mit neuen Bildern, da wir den Aufbau unseres Shops ändern und unsere Erfahrungen aus den ersten Monaten in Verbesserungen ummünzen wollten.)

Parallel schrieben wir Texte zu den Produkten, zu unseren Partnern, zu unseren Versandkonditionen etc, damit wir unseren Beitrag zum Shop leisten konnten 😜

Der Moment in dem unser Shop live ging

Alles war vorbereitet. Die Texte im Shop passten (vorerst), unser Instagram Account stand. Wir hatten über Tage hinweg mit Informationen auf die Eröffnung unseres Shops hingewiesen und die ersten Follower generiert.

Am Mittwoch, den 30.09.2020, hatten wir uns zusammengetan und unsere IT-Unterstützerin Iris eingeladen, um Punkt Mitternacht unseren Shop live zu schalten.

Das Gefühl nach diesem Knopfdruck war für uns alle schwierig zu greifen. 

Schließlich haben wir es tatsächlich geschafft innerhalb von sechs Monaten einen funktionierenden Online Shop hochzuziehen. Krasses Gefühl. Es war eine Mischung aus Freude und Erleichterung. Schließlich war ein wichtiger Schritt abgeschlossen.

Nun hieß es: Verkaufen, verkaufen, verkaufen 😁

Wenn du eine Frage zu einem der oben genannten Themen hast oder einfach mehr Details erfahren willst, dann SCHREIB´ UNS!

 

Cheers Vanessa & Max


8 Kommentare


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